Gruppenfoto Kabelmonteure
Kabel-Know-how: Mitarbeiter*innen der Wiener Netze wurden in Berlin und der Schweiz ausgebildet. Auch Kabel auf der Hochspannungsebene können sie selbständig reparieren. © Wiener Netze/Tucherl
7 Monteur*innen aus dem Bereich Strom sind bei den Wiener Netzen auch für die Reparatur von Hochspannungskabeln im Einsatz. Warum das etwas Besonderes ist, erfahren Sie hier.

Mehr als 800 Männer und Frauen halten das 20.800 km lange Stromnetz in Wien und Umgebung am Laufen. Da werden neue Kabel verlegt, Umspannwerke gebaut, da gibt es einen Bereitschaftsdienst und Einsatzteams für kurzfristige Störungen und da gibt es die Schichten im Lastverteiler. Seit 125 Jahren – seit das erste Kabel in Wien unter Strom gesetzt wurde – entwickelt sich das Stromnetz weiter und mit ihm unsere Mitarbeiter*innen.

Unabhängig durch Ausbildung

„Neben der Ausbildung ist uns die Weiterbildung ein sehr großes Anliegen“, betont Alexander Aron, Abteilungsleiter der Monteur*innen im Bereich Strom. „Vor rund 2 Jahren haben wir uns entschieden, dass wir auch Arbeiten im Hochspannungsbereich selbständig durchführen wollen“, so Aron: „Wenn wir im Bedarfsfall zeitnah und unabhängig von externen Firmen reagieren können, spart das natürlich Zeit und Geld!“

Christian Puhr
"Ich sehe es als Privileg, dass ich mich in der Arbeitszeit weiterbilden darf", betont Christian Puhr, Hochspannungsmonteur bei den Wiener Netzen. © Wiener Netze/Tucherl

7 Monteur*innen der Wiener Netze haben bis jetzt eine Ausbildung für die Verbindungstechnik bei Hochspannungskabeln absolviert. Wobei die Fortbildungen in der Schweiz und Berlin fortlaufend sind. „Man muss sich immer weiterentwickeln, weil die Technik sich ja auch immer weiterentwickelt“, sagt Christian Puhr, einer der ausgebildeten Monteure: „Aber ich sehe es als Privileg, dass ich mich in der Arbeitszeit aus- und weiterbilden darf.“ Puhr ist erst seit einem Jahr bei den Wiener Netzen und war vorher jahrzehntelang bei einer Firma mit dem Schwerpunkt Kabel- und Leitungsbau tätig. „Ich schätze das Betriebsklima bei den Wiener Netzen sehr. Weil gerade bei heiklen Arbeiten, wie der Verbindung von Hochspannungskabeln, muss man sich aufeinander verlassen können und Respekt und Anerkennung vor dem haben, was der andere kann“, so Puhr.

Christoph Sevcik
„Bei der Hochspannung geht es um Feinheiten. Hier muss man sehr präzise arbeiten", sagt Christoph Sevcik und genau das sei spannend. © Wiener Netze/Tucherl

Präzision und Versorgungssicherheit

Das bestätigt auch sein Kollege Christoph Sevcik, der bereits bei den Wiener Netzen gelernt hat: „Bei der Hochspannung geht es um Feinheiten. Hier muss man sehr präzise arbeiten und hat wenig Spielraum, das ist schon noch einmal etwas anderes als die Arbeiten auf der Niederspannungsebene“, erklärt Sevcik. Aber genau diese Herausforderung finde er spannend. Und: „Dass jeden Tag etwas anderes zu tun ist und es dadurch immer spannend bleibt!“.

„Wir können stolz sein, wenn wir am Ende des Tages auf unsere Arbeit zurückblicken. Wir tragen hier Verantwortung, damit die anderen sicher und verlässlich mit Strom versorgt sind“, ergänzt Christian Puhr: „Die Versorgungssicherheit von 99,99 Prozent, die wir hier in Wien haben, ist halt schon etwas Besonderes. Ich glaube nicht, dass da viele Städte mithalten können.“

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