#23 Ein Mikrofon gegen Netzstörungen



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Andreas Bolzer (links) und Thomas Zwirner (rechts) mit den Kolleg*innen der TU Graz (mitte)
Andreas Bolzer (links) und Thomas Zwirner (rechts) arbeiten mit Kolleg*innen der TU Graz (mitte) an einem gemeinsamen Forschungsprojekt. ©Manfred Tucherl
Ein aktuelles Forschungsprojekt aller Netzbetreiber in Österreich hat sich das ambitionierte Ziel gesetzt, die Versorgungssicherheit mit Hilfe künstlicher Intelligenz noch mehr zu steigern.

Netzstörungen, die durch Unwetter ausgelöst werden, können von den Wiener Netzen nur schlecht verhindert werden. Zum Beispiel wenn ein Baum auf eine Stromleitung stürzt und diese beschädigt. Allerdings sollen Störungen, die durch Menschen verursacht werden, in Zukunft mithilfe neuer Technologien reduziert oder sogar ganz vermieden werden. Dafür sorgt „PIPE SENSE+“: ein Forschungsprojekt, das die Netzsicherheit in Zukunft deutlich erhöhen will.

Andreas Bolzer und Thomas Zwirner sind bei den Wiener Netzen für das Projekt verantwortlich. Im Interview mit Nadine Mittempergher erklären sie, was hinter dem Namen steckt und warum es wichtig ist. “Wir wollen mit Hilfe von neuen technischen Methoden detektieren, wenn Grabungsarbeiten ohne unser Wissen stattfinden. Das würde eine Menge Ärger und eine Menge Geld sparen”, fasst Andreas Bolzer den Nutzen des Projekts für die Versorgungssicherheit zusammen.

Aktuell feilt die TU Graz im Rahmen des Projekts daran, den Algorithmus so zu programmieren, dass er gefährliche von harmlosen Geräuschen unterscheiden kann. Gelingt es, kann das Projekt zu noch mehr Netzsicherheit beitragen.

Im Podcast hören Sie, warum Wien als Teststadt dabei eine besondere Rolle spielt und wie das Ganze überhaupt funktioniert. Hören Sie jetzt rein!

 

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