Lehrling bei Maschine
Kiara hat vor allem der gute Zusammenhalt in der großen Lehrlings-Gruppe gefallen. © Wiener Netze
Mit 8 von 10 bewerten drei Azubis aus Deutschland ihren Wien-Aufenthalt bei den Wiener Netzen. Sie plaudern mit NetzImpuls über ihre Eindrücke in der Großstadt.

Der Schritt vom ländlichen Südhessen in die Großstadt Wien ist ein großer, davon haben sich drei Lehrlinge – oder Auszubildende – aus Deutschland bei den Wiener Netzen in den vergangenen Wochen selbst überzeugen können! Nebi, Colin und Kiara waren drei Wochen in der Lehrwerkstatt und in Fachabteilungen zu Gast. Im Gegenzug sind Luca und Manuel, zwei Wiener Netze Lehrlinge, zum Energieanbieter ENTEGA und der HEAG-Mobilo (vergleichbar mit den Wiener Linien) nach Südhessen gereist.

Lehrlinge und Ausbilder in der Werkstatt
In der Werkstatt und in den Fachabteilungen wurde den Lehrlingen aus Deutschland die Wiener Arbeitswelt gezeigt. © Wiener Netze

Einblicke in die Stromtechnik einer Großstadt

„Das war eine tolle Erfahrung, weil hier in Wien doch vieles größer ist als bei uns daheim am Land“, erzählt Nebi. Er meint damit nicht nur das Leben in der Großstadt, sondern auch die Umspannwerke oder Technik-Highlights wie das Kennenlernen der Höchstspannungsebene oder die Revisionsarbeiten, die die Lehrlinge mit erfahrenen Teams begleiten durften.

„Es gibt hier auch viel mehr Lehrlinge als bei dem Betrieb in Deutschland, wo ich meine Ausbildung mache. Und es ist so schön zu sehen, wie gut der Zusammenhalt und die Teamarbeit unter den Azubis hier ist“, sagt Kiara. Sie kommt vom Partnerunternehmen HEAG Mobilo.

Lehrlinge vor Wiener Netze-Wand
"Wien ist urleiwand", finden die drei Lehrlinge aus Deutschland, die 3 Wochen Wiener Netze-Betriebsluft geschnuppert haben. © Wiener Netze

Highlights: Die Tour durch die Umspannwerke und ein Rapid-Match

„Der erste Tag begann gleich mit einer Tour durch die Umspannwerke“, berichtet Colin. „Das war echt spannend. Und auch selbständig für den Alltag sorgen, hat uns gefordert“, schmunzelt er. Colin und Nebi haben sich in Wien eine Wohnung gemietet und gleich auch WG-Erfahrung gesammelt. „Cool war auch der Ausflug zu einem Rapid-Match und ich werde den gratis Kaffeeautomat im Pausenraum vermissen“, sagt Nebi grinsend.

Azubi vor Maschine
Colin hat die Tour durch die Umspannwerke am besten gefallen. "Wir haben hier echt viel gelernt", sagt er. © Wiener Netze

„Ich fand die kollegiale Atmosphäre hier sehr besonders“, sagt Kiara. Weiterempfehlen an ihre Kolleg*innen würden alle drei Jugendlichen ihren Schritt, sich aus der Komfortzone in ein neues Unternehmen zu wagen. „Da macht man echt viele neue Erfahrungen!“, so der Tenor. „Und es klingt irgendwie komisch, aber Wien hat eine andere Kultur und manche Sachen haben wir nicht gleich verstanden. Beim Verabschieden das `Baba!`zum Beispiel, da habe ich mich anfangs gefragt, wer denn dieser Baba ist“, verrät Kiara.

Lehrling mit Zange
Die unterschiedlichen Begriffe für ein und das selbe Werkzeug haben zu Beginn des Lehrlingsaustausche für Verwirrung gesorgt. © Wiener Netze

Lehrlinge auf Erasmus

Seit 2015 bieten die Wiener Netze ihren Lehrlingen die Möglichkeit ein Auslandspraktikum zu machen. 20 junge Menschen haben seitdem die Chancen genutzt, bereits in ihrer Ausbildung andere Betriebe und Arbeitsweisen in Deutschland kennenzulernen. 20 Lehrlinge aus Deutschland waren bei den Wiener Netzen in Simmering mehrere Wochen zu Gast. Der Austausch fand mit Unterstützung des Vereins IFA Internationaler Fachkräfteausstauch statt und wurde über das Programm Erasmus+ mitfinanziert.

Ähnliche Beiträge

Netzgeschichten